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Kostenloser Gehaltsrechner für Arbeitgeber

Was ein Mitarbeiter wirklich kostet – Arbeitgeberbrutto & Lohnnebenkosten 2026

Das vereinbarte Bruttogehalt ist nicht das, was ein Mitarbeiter Sie kostet. Obendrauf kommen SV-Anteile, Umlagen, manchmal BG-Beitrag. Im Schnitt 20–22 % mehr als erwartet. Hier sehen Sie alles auf einen Blick.

Vollzeit · Minijob · Midijob · Werkstudent Echtzeit 2026 DSGVO-konform
20–22 % Lohnnebenkosten (Ø)
13 Benefit-Bausteine
5 Anstellungsarten
0 € Nutzungskosten

Drei Fragen, die Arbeitgeber immer stellen

Arbeitgeberbrutto, Gehaltsvergleich, Benefits – die meisten Arbeitgeber brauchen alle drei Antworten gleichzeitig. Hier sind sie.

Arbeitgeberbrutto: was wirklich im Budget steht

Ein Bruttogehalt von 3.500 € kostet Sie tatsächlich rund 4.200–4.250 € pro Monat – mit allen AG-Anteilen zur Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung plus Umlagen U1/U2/U3. Wer das erst in der Lohnabrechnung merkt, plant falsch.

Liegt das Angebot im Marktband?

Ein gutes Gehaltsangebot braucht Marktdaten, keine Bauchentscheidung. Der integrierte Benchmark zeigt nach Stellenbezeichnung, Erfahrungsjahren und Region: unteres Band, Median, oberes Band. Fünf Minuten Recherche – kein Beratungsmandat nötig.

Benefits: mehr Netto beim Mitarbeiter, nicht mehr Kosten für Sie

Das Benefit-Modul zeigt für 13 Bausteine (Sachbezug, Jobticket, bAV, Dienstrad, Kita-Zuschuss…) den genauen Nettovorteil und was Sie das kostet. Für die meisten davon zahlen Sie keine Sozialabgaben – anders als bei einer Gehaltserhöhung.

Vollzeit, Minijob, Werkstudent: was das jeweils wirklich kostet

Je nach Anstellungsart unterscheiden sich die Lohnnebenkosten erheblich. Der Unterschied zwischen Vollzeit und Werkstudent kann 12 Prozentpunkte ausmachen – das ist kein Detail:

Vollzeit & Teilzeit

Volle SV-Pflicht auf Arbeitgeberseite: RV 9,3 %, KV 7,3 % plus halber Zusatzbeitrag, PV rund 1,8 %, ALV 1,3 %. Dazu die Umlagen U1/U2. Unter dem Strich 20–22 % Aufschlag auf das Bruttogehalt.

Werkstudenten

Nur Rentenversicherung (AG 9,3 %). KV, PV und ALV entfallen dank Werkstudentenprivileg. Macht einen Unterschied von bis zu 12 Prozentpunkten gegenüber regulären Teilzeitkräften. Klingt klein, ist bei 20 Stunden pro Woche spürbar.

Minijob (bis 603 €)

Pauschalabgaben: KV 13 %, RV 15 %, Pauschalsteuer 2 % plus Umlagen. Insgesamt rund 30 % auf das ausgezahlte Entgelt. Der Rechner zeigt eine Warnung, sobald die 603-€-Grenze überschritten wird.

Midijob (603–2.000 €)

Im Midijob-Bereich zahlt der Arbeitnehmer einen reduzierten SV-Beitrag (Gleitzone), der Arbeitgeber seinen vollen Anteil. Die Berechnung folgt § 20 Abs. 2 SGB IV – der Rechner löst das automatisch, ohne dass Sie die Formel kennen müssen.

Benefits: gleiche Kosten, mehr Netto beim Mitarbeiter

Eine Bruttogehaltserhöhung kostet Sie Lohnnebenkosten. Steuerfreie Benefits nicht. Hier sind die drei, die sich am schnellsten rechnen:

50 € Sachbezug § 8 EStG

Bis zu 50 €/Monat steuer- und SV-frei als Gutschein oder Prepaid-Karte. Das sind 600 €/Jahr, auf die weder Sie noch Ihr Mitarbeiter Sozialabgaben zahlen. Einfach einzurichten, leicht zu kommunizieren.

Jobticket § 3 Nr. 15 EStG

Das Deutschlandticket (58 €/Monat) komplett steuer- und SV-frei – zusätzlich zum Gehalt. 696 €/Jahr ohne Abgaben. Besonders in Städten mit ÖPNV-Anschluss kaum ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.

bAV § 3 Nr. 63 EStG

Entgeltumwandlung steuer- und SV-frei bis 8 % BBG West (2026: 7.728 €/Jahr). Als Arbeitgeber müssen Sie mindestens 15 % zuschießen – dafür sparen beide Seiten SV-Beiträge. Für langfristige Mitarbeiterbindung eines der wirkungsvollsten Mittel.

Alle 13 Benefits jetzt berechnen Echtzeit-Kosteneffekte für jeden Benefit-Baustein.

Kosten berechnet – und was jetzt?

Lohnklar übernimmt die laufende Lohnabrechnung für Ihre Mitarbeiter: DATEV-zertifiziert, fester Ansprechpartner, ab 15 € pro Mitarbeiter und Monat.

Fragen, die Arbeitgeber häufig stellen

Was ist der Unterschied zwischen Bruttogehalt und Arbeitgeberbrutto?

Das Bruttogehalt ist das, was im Arbeitsvertrag steht – also das monatliche Gehalt vor Steuern und SV-Abzügen des Arbeitnehmers. Das Arbeitgeberbrutto ist was Sie tatsächlich zahlen: Bruttogehalt plus Ihre Anteile zur Sozialversicherung (rund 20–22 % Aufschlag) plus Umlagen. Wer Personalbudgets auf Basis des Bruttogehalts plant, rechnet zu knapp.

Wie hoch sind die Lohnnebenkosten in Deutschland 2026?

Die AG-Anteile 2026: RV 9,3 %, KV 7,3 % plus halber Zusatzbeitrag (Durchschnitt 1,45 %), PV rund 1,8 %, ALV 1,3 %. Das ergibt 20–22 % Aufschlag auf das Bruttogehalt – dazu kommen Umlagen U1/U2/U3 und je nach Branche ein Berufsgenossenschaftsbeitrag.

Ist der Rechner kostenlos und ohne Registrierung nutzbar?

Ja. Kein Account, kein E-Mail-Pflichtfeld, keine Dateneingabe vorab. Die Berechnung läuft lokal im Browser – es werden keine Gehaltsdaten auf einem Server gespeichert.

Welche Anstellungsarten unterstützt der Rechner?

Vollzeit, Teilzeit, Werkstudent, Minijob (bis 603 €/Monat) und Midijob (603–2.000 €/Monat) – jeweils mit der korrekten SV- und Steuerlogik für 2026.

Ist das eine Steuer- oder Rechtsberatung?

Nein. Gehaltsklar ist ein Planungs- und Orientierungswerkzeug – keine steuerrechtliche Beratung. Die tatsächlichen Beträge können je nach Kassenwahlrecht, individuellen Freibeträgen und BG-Beitrag leicht abweichen. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich an Ihren Steuerberater.

Lohnabrechnung auslagern

Kosten bekannt – und wer rechnet jetzt monatlich ab?

Gehaltsklar zeigt Ihnen, was ein Mitarbeiter kostet. Lohnklar übernimmt danach die laufende Lohnabrechnung: DATEV-zertifiziert, fester Ansprechpartner, ab 15 € pro Mitarbeiter, monatlich kündbar.

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